| Gebetet wird überall auf der Welt, doch nur ein einziges Volk benützt zum Beten gestickte "Gebetstücher": die Hazara in Afghanistan, eine ethnische Minderheit schiitischer Konfession, die heute in schwerer Bedrängnis lebt.
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| Gebetstuch der Hazara (Afghanistan) |
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In der Ausstellung wird aus einer größeren Sammlung von rund 900 Gebetstüchern eine repräsentative Auswahl gezeigt. Die ganze Sammlung gehört Verena Frauenfelder, der Gründerin der "Schaffhauser Afghanistanhilfe". Die Besitzerin der Sammlung versteht sich als Treuhänderin der Gebetstücher. Sobald in Afghanistan Friede einkehrt, will sie den Hazara ihre Gebetstücher zurückgeben. Einstweilen soll die Ausstellung dazu beitragen, an die Existenz eines bedrohten Bergvolkes zu erinnern. Die Ausstellung wurde vom Völkerkundemuseum der Universität Zürich (VMZ) realisiert. Eine Begleitpublikation über Kultur und Geschichte der Hazara, die von Paul Bucherer (Afghanistan-Archiv, Liestal) und
Cornelia Vogelsanger (Völkerkundemuseum) gemeinsam herausgegeben wird, enthält 100 Farbabbildungen von Gebetstüchern und ist ab ca. Mitte Februar 2000 im Völkerkundemuseum zu beziehen. Völkerkundemuseum der Universität Zürich
Pelikanstr. 40, 8001 Zürich
Tel. 01 634 90 11, Fax 01 634 90 50 |