| Helmut Mejcher betrachtet den Sechstagekrieg als Höhepunkt des israelisch-arabischen Konflikts, zugleich aber auch als dessen epochale Wende. Der Krieg wurde zum Ausgangspunkt eines langen und steinigen Wegs zum Frieden.
Im Mai 1967 erzwang Nasser den Abzug der UN-Friedenstruppen aus dem Sinai und sperrte den Golf von Aqaba. Israel fasste dies als Angriff auf und eröffnete am 5. Juni 1967 den sogenannten Sechs-Tage-Krieg. Die Geschichte der Region des Nahen Ostens seit 1917, die israelisch-arabischen Konflikte, der Terrorismus und die Entwicklung des islamischen Fundamentalismus bis in die Gegenwart. "(...) Helmut Mejcher hat eine Geschichte des Vorderen Orients im 20. Jahrhundert vorgelegt, deren Lektüre sich für all jene lohnt, die einen Einstieg in die Beschäftigung mit der Region suchen, als auch für Leser, die bereits mit Ihr vertraut sind. Dieses profunde und gleichzeitig lebendige Werk wird die öffentliche wie wissenschaftliche Diskussion über den Nahen und Mittleren Osten bereichern" - (M. Beck. In:
Orient, 40. Jg., 01/1999, S. 123). Prof. Dr. Helmut Mejcher lehrt Neuere Geschichte an der Universität Hamburg. Helmut Mejcher: Sinai, 5. Juni 1967. Krisenherd Naher und Mittlerer Osten.
Kl. 8°., 302 S. Pp. DTV. München 1998. |