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Syrische Arabische Republik
al-Jumhuriyya al-Arabiyya as-Suriyya
unabhängig seit dem 17.04.1946
Fläche: 195.000 qkm - Einwohner: ca. 20 Mio.
Hauptstadt: Damaskus - Einwohner: ca. 2 Mio.
Währung: 1 DM = 20 Syrische Pfund (LS) Die ersten menschlichen Spuren im Bereich des heutigen Syrien werden auf ein Alter von über 200.000 Jahren geschätzt. Damaskus und Aleppo gelten als die ältesten permanent besiedelten Städte der Welt. Seine exponierte geographische Lage zwischen Mesopotamien, Anatolien, dem Mittelmeer und Ägypten verlieh Syrien eine bedeutende Rolle im Fernhandel und öffnete es für Einflüsse benachbarter Kulturen. Ab 634 n.Chr. wurde das Land von der islamisch-arabischen Eroberung erfasst und war zu einer Blütezeit des frühen Islam von 651 - 750 n. Chr. Zentrum des Khalifenreiches der Umayyaden, die noch heute zu bewundernde bedeutende Moscheen und Paläste errichteten. Von 1516 bis 1918 Teil des Osmanischen Reiches, danach wurde das
heutige Staatsgebiet unter französisches bzw. britisches Mandat gestellt. Als im Verlauf des 2. Weltkriegs britische Truppe Syrien besetzten erklärte Charles de Gaulles Syrien 27.09.1941 für unabhängig. - Die letzten Truppen verließen jedoch erst 1946 das Land. Die ersten Jahre des jungen Staates waren von Machtauseinandersetzungen verschiedener politischen Kräfte gekennzeichnet, von 1958 - 1961 vereinigte man sich mit Ägypten zur "Vereinigten Arabische Republik".
Die Ba'ath-Partei übernahm 1963 die Führung und 1973 gelangte Hafiz al-Assad an die Macht, die nach seinem Tod vergangenes Jahr sein Sohn Bashir al-Assad übernahm, nachdem ihn die Bevölkerung per Referendum mit 97,29% der Stimmen gewählt hatte. Der westliche Teil Syriens wir von einem nach Süden bis auf 2.800 m hin ansteigendes Bergland eingenommen. Am östlichen Fuße des Antilibanon bilden die Ghutas Kleinlandschaften im Übergang zum Tafelland. Die bis zu 1.400 m aufragenden Tadmurketten sorgen im mittleren Teil für landschaftliche Abwechslung. Die Küstenregionen sowie die Gebirgslandschaften im Westen verfügen über ein subtropisches Klima mit milden aber feuchten
Wintern und trockenheißen Sommern. Im Landesinnern herrscht heißes, niederschlagsloses Wüsten bzw. Steppenklima. In den Gebirgen kann es im Winter empfindlich kalt werden und auch Schneefälle sind hier keine Seltenheit. |